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Ostkaribischer Dollar

Als gemeinsame offizielle Landeswährung von Anguilla, Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Lucia und St. Vincent und die Grenadinen gilt der ostkaribische Dollar. Diese Staaten bilden zusammen die ostkaribische Währungsunion, welche seit 1976 besteht. Es handelt sich dabei um sechs unabhängige Länder und zwei britische Hoheitsgebiete in der Karibik.

Vorgänger des ostkaribischen Dollars war der West Indies Dollar, der die offizielle der Westindischen Föderation bildete. Im Jahr 1983 wurde die neue Zentralbank der Staaten der Ostkaribischen Währungsunion in Basseterre auf der Insel St. Kitts gegründet. Betreiber dieser Bank ist das Eastern Caribbean Central Bank Agreement, das die zuvor zuständige Eastern Caribbean Currency Authority ablöste.

Bereits bei Beginn der Währungsumstellung wurde der neue ostkaribische Dollar an den US-Dollar gebunden. Der Wechselkurs beträgt 1 US-Dollar = 2,70 Ostkaribische Dollar. Der US-Dollar fungierten in den Ländern der ostkaribischen Währungsunion bis heute als Zweitwährung und ist landesweit sowohl in Banken als auch bei fast allen Bargeschäften allgemein akzeptiert.

Die Unterwährung des ostkaribischen Dollars ist Cent, wobei 1 Dollar = 100 Cent entspricht. Heute ist der ostkaribische Dollar in Münzwerten zu 1, 2, 5, 10 und 25 Cent sowie zu 1 Dollar im Umlauf. Alle Münzen zeigen neben dem Zahlenwert auch ein Portrait des englischen Königin Elisabeth II.

Die Münzen sind nicht alle rund, sondern weisen einige Besonderheiten auf. So ist die 1-Cent-Münze achteckig, der Rand der 5-Cent-Münze weist eine Wellenstruktur auf und die 1 Dollar-Münze hat eine zehneckige Form.

Banknoten des ostkaribischen Dollars sind in den Wertstufen 5, 10, 20, 50 und 100 XCD (offizielles Kürzel der Währung) im Umlauf. Auch sie tragen jeweils ein Abbild von Königin Elisabeth II., dem Staatsoberhaupt Englands.