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Mietverlustversicherung

Die Zahl der so genannten Mietennomaden in Deutschland wird immer größer. Dabei handelt es sich um Mieter, die einen Mietvertrag abschließen und anschließend die Miete nur sporadisch oder überhaupt nicht bezahlen. Auch, wenn der Vermieter seine Mieter noch so gut vor Abschluss des Vertrages auf Herz und Nieren prüft ist nicht sichergestellt, dass diese auch wirklich anschließend pünktlich ihre Mieten bezahlen.

Für einige Vermieter hängt jedoch ihre eigene wirtschaftliche Existenz direkt mit den eingehenden Mieten zusammen. Daraus entsteht ein finanzielles Risiko, welches nur durch den Abschluss einer entsprechenden Versicherung aufgefangen werden kann. Die Rede ist hierbei von einer Mietverlustversicherung.

Diese Versicherung springt immer dann ein, wenn der Mieter mit seinen Mietzahlungen in einen Rückstand gerät und so dem Vermieter ein finanzieller Nachteil entsteht. Dabei zahlt die Mietverlustversicherung auch die laufenden Nebenkosten weiter, so dass dem Vermieter damit das vollständige finanzielle Risiko abgenommen wird. Lediglich in Ausnahmesituationen, wie beispielsweise bei Eintritt eines Krieges, verweigert die Versicherung den Versicherungsschutz.

Weiterhin springt eine Mietverlustversicherung auch dann ein, wenn der Vermieter Verluste durch Schäden am Gebäude erleiden muss. Dies könnte beispielsweise nach einem Brand oder einem Wasserschaden der Fall sein, wenn das betreffende Objekt zunächst restauriert werden muss und daher für eine längere Zeit die Mieteinnahmen ausbleiben.

Bei manchen Versicherern geht der Versicherungsschutz sogar noch weiter. Sie regulieren auch Schäden, die dem Versicherten dadurch entstanden sind, dass er sein selbstgenutztes Eigentum nicht mehr bewohnen kann. Dies könnte ebenfalls nach den oben beschriebenen Schadensarten der Fall sein. Oftmals muss der Versicherte dann auf eine Ersatz-Mietwohnung ausweichen, wodurch ihm beträchtliche Kosten entstehen können. Versicherungen, die diesen Fall ebenfalls beinhalten, kommen auch für solche Kosten auf.

Wie hoch die für eine Mietverlustversicherung ausfällt, richtet sich sowohl nach der Größe der vermieteten Räumlichkeiten, als auch nach den Jahresmieteinnahmen. Dabei wird ein Richtwert zugrunde gelegt, der sich an den durchschnittlichen Mietpreisen der Umgebung orientiert.

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