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Erbrecht

 

    

Pflichtteil, allgemein 

Den Begriff Pflichtteil hört man im Zusammenhang mit dem Erbrecht immer wieder. Mit dem Pflichtteil wird geregelt, dass auch die Nachkommen des Verstorbenen, die durch andere Regelungen enterbt worden sind, dennoch einen Teil des Vermögens bekommen. Rein rechtlich gesehen ist es also dem Pflichtteil und den Gesetzesvorschriften zu verdanken, dass es kein enterben, wie es immer wieder betont wird, auch geben kann. Selbst der schlimmste Streit innerhalb der Familie kann nicht zur Folge haben, dass ein direkter Angehöriger nicht einen Teil vom Erbe abbekommen wird. Aussagen, wie „ich enterbe dich“ sind damit so nicht dem Glauben zu schenken, wie sie sich vielleicht anhören. Der Grund liegt darin, dass es laut Gesetz gegeben sein soll, dass auch die Familienangehörigen nach dem Tod versorgt sein sollen. Und dieses kann auch nicht eine Aussage des Verstorbenen entkräftigen, der sie nicht in einem vorhandenen Testament erwähnt hat. Das Gesetz stellt die Bedeutung der Familie und die Pflichten, die alle Menschen einzuhalten haben, wenn sie eine Familie gründen, somit über die Wünsche und die Vorstellungen der einzelnen Menschen.

Vorausgesetzt werden muss aber, dass ein Testament auch besteht, sodass das Vermögen nicht der gesetzlichen Erbfolge nach, auch aufgeteilt werden wird. Aus dem Vermögen werden dann die einzelnen Teile in Abzug gebracht werden. Die Personen, die nicht erwähnt sind, aber dennoch einen Pflichtteil zugesprochen bekommen, sind auch nur in der vorgesehenen Höhe des Vermögens als Erbe einzusetzen. Der Rest des Vermögens wird dann an die namentlich erwähnten Erben aufgeteilt werden.

Einen Anspruch auf den Pflichtteil des Erbes haben die Kinder des Verstorbenen, die Ehepartner oder auch die Lebenspartner aus einer eingetragenen Partnerschaft und auch die eigenen Eltern.

Hinweis: Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität


Ratgeber Finanzen

Erbrecht - Pflichtteil, allgemeines