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Covered Call Writing: Der vergessene Klassiker





In der professionellen Vermögensverwaltung werden seit je her unterschiedliche Vorgehensweisen eingesetzt, die -auf den Punkt gebracht – dazu dienen, das Chance-Risiko-Verhältnis zu steuern und zu optimieren. Ein in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geratener, aber dennoch außerordentlich wirksamer Ansatz ist das Covered Call Writing. Das Prinzip ist einfach und bedarf keines finanzwissenschaftlichen Studiums: Eine Long-Position im Aktienmarkt wird ergänzt durch eine Shortposition in einer Kaufoption auf diesen Markt. Die Stillhalterprämie erhöht dabei zunächst den Profit des Investors. Im Gegenzug muss dieser auf sehr hohe Erträge verzichten und die Aktie bei starken Kursgewinnen an den Inhaber des Calls zum Basispreis verkaufen. Die Position wird dabei in regelmäßigen Abständen neu aufgebaut – Optionen sind mit einer Laufzeitbegrenzung versehen.
Fällt der Aktienmarkt, fallen die Verluste des Anlegers um die erhaltende Optionsprämie geringer aus. In stagnierenden Märkten wird eine überdurchschnittlich hohe Rendite erzielt. Der besondere Reiz des Covered Call Writing liegt in dem Zusammenhang zwischen den Optionsprämien, die durch den Stillhalter generiert werden, und der Marktvolatilität: Je höher die Schwankungsintensität gemessen am Variationskoeffizienten ausfällt, desto teurer sind Optionen. In der Praxis schneidet eine Covered Call-Position daher insbesondere in Krisenzeiten, die erfahrungsgemäß von hoher Volatilität geprägt sind, gut ab. Der Vorteil in Baisse-Phasen überwiegt dabei den Nachteil in Hausse-Phasen, da diese meist langsam uns stetig von statten gehen.
Der Covered-Call-Ansatz kann von Privatanlegern auch durch strukturierte Produkte -simple Discountzertifikate – abgebildet werden. Hier fällt allerdings ein Agio an und das Emittentenrisiko muss getragen werden. Fazit: Der Klassiker unter den Ansätzen in der Vermögensverwaltung hat nichts von seiner Eignung eingebüßt und stellt noch immer ein leistungsstarkes Instrument dar.
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