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Anlage in Goldbarren





Gold ist wohl eines der bekanntesten Edelmetalle, die man kennt. Als Schmuck, Barren und auch im sogenannten "Goldwasser" kommt es vor. Aber hier soll es um den Goldbarren gehen. Wie wird er hergestellt? In welchen Größen gibt es ihn? Wie schwer ist ein Barren? Alles Fragen, die beantwortet werden möchten.

Allgemeine Informationen zu Goldbarren

Gold ist schon seit jeher für Menschen faszinierend. Die Farbe glänzt und schimmert, gute Eigenschaften zeichnen das beliebteste Edelmetall aus, obwohl es noch hochwertigere Metalle gibt. Schmuck besteht meist nur aus einem geringen Anteil aus Gold. Goldbarren hingegen gibt es nur im höchsten Reinheitsgrad, nämlich mindestens 99 %. Aber durch die heutige Technik werden auch Reinheitsgrade von 99,9 % erreicht, was heute als allgemein üblich gilt.

Viele, sogar fast alle Länder der Welt horten Goldreserven. Wenn ein Staat über viele Goldbarren verfügen kann, soll die Währung sicher sein. Das heißt: Je mehr Gold ein Staat besitzt, desto besser steht dieser Staat mit seiner Währung da. Aber Gold hat keine große Bedeutung mehr als Währungsabsicherung, die meisten Länder verlassen sich nicht mehr auf Gold als Währungsabsicherung. Es gibt einfach nicht so viel Gold, um die ganze Währung zu sichern. Alles Gold auf der Welt würde nicht reichen, um den US-Dollar abzusichern.

Zum Goldbarren

Einen Goldbarren kann man in den verschiedensten Größen erwerben. Ein Standardgoldbarren wiegt genau 12,44 Kilogramm. Solche Größen sind allerdings nicht normal für Privatanleger zu bekommen, für diese gibt es auch Alternativen, die weniger wiegen und auch in die Hosentasche passen könnten. Der kleinste Goldbarren hat ein Gesamtgewicht von einem Gramm, während andere Goldbarren 5 Gramm wiegen können, aber auch 10 Gramm oder 1 Kilogramm. Um noch genauer zu sein und um die Liste vollständig zu halten:

- 1g
- 5g
- 10 g
- 20 g
- 50 g
- 100 g
- 500 g
- 1000 g

In diesen Bereichen bewegen sich die meisten Goldbarren, es gibt auch Sonderauflagen mit 25 kg Gewicht, aber für Privatanleger ist es sehr schwer, davon einen zu bekommen. In Finanzkrisen sind Goldbarren eine beliebte Anlage, der Goldpreis ist hoch, aber dieser Schuss kann auch nach hinten losgehen, da sich der Goldpreis nach Angebot und Nachfrage richtet. Wenn die Anfrage niedrig ist und das Angebot hoch, bekommt man das Gold logischerweise zum Spottpreis. Deswegen sind Barren aus Gold eine eher schlechte Form der Anlage, besonders, wenn das Gold gekauft wurde und der Preis hoch war. Und dann wieder verkauft wird, wenn der Preis im Keller ist. Bei allen Barren ist es üblich, dass Hersteller, Reinheitsgrad und Gewicht vermerkt sind.

Die kleinsten Goldbarren, wie oben angesprochen, sind die mit einem Gramm. Diese werden von vielen Barrenherstellern angeboten, verziert sind sie meist mit einer Rose. Hersteller aus dem asiatischen Raum kleben ein Hologramm auf den Barren, um damit die Echtheit zu garantieren. Bei größeren Barren ist eine Seriennummer üblich, bei Barren mit einem Gramm eher nicht. Ein Echtheitszertifikat wird jedoch meist zu dem Barren ausgegeben, der Hersteller ist auf den Barren eingeprägt. Zudem wird ein 1g-Barren nicht gegossen, sondern nur aus großen Goldstücken geprägt. Ein Barren mit dem Gewicht von einem Gramm Kosten meist (je nach Goldpreis) 20 € - 30 €. Kauf,- und Verkaufspreis allerdings zeigen, dass die Barren um bis zu 50 % teurer sind als der reine Goldwert, weswegen sich 1g-Barren nicht als Geldanlage eignen. Bei Sammlern sind sie allerdings beliebt.

Mit 5g-Goldbarren verhält es sich ähnlich. Man bekommt sie bei Banken, Edelmetallhändlern und in Internetauktionen. Hier verhält es sich mit dem Preis wie bei dem 1g-Barren. Bei einem Kilo Gold in 5 g- Barren würde man bis zu 30 % mehr bezahlen als bei einem ganzen 1 kg-Barren. Ebenso werden diese 5g-Barren nicht gegossen, sondern geprägt. Auch hier gibt es noch keine Seriennummer, nur Hersteller, Gewicht und Reinheitsgrad werden genannt.

Bedingt als Geldanlage nutzbar sind 10g-Goldbarren. Sie enthalten eine Goldanteil von 0,321 Unzen und werden im dreistelligen Bereich gehandelt und sind in größeren Banken meist nicht vorrätig, sondern müssen bestellt werden. Auch bei Händlern bekommt man diese Barren. Hier gibt es schon meist eine Seriennummer, obwohl der 10g-Barren auch nur geprägt wird.

Auch 20g-Goldbarren eignen sich noch nicht ganz als Geldanlage, obwohl hier nur noch unter 10% Aufschlag zwischen Kauf,- und Verkaufspreis liegt. Je nach Goldpreis liegt der Preis für 20g-Barren bei ca. 700 €. Viele große Banken haben keine 20g-Barren "auf Lager", bei Händlern bekommt man ihn aber meist ohne weitere Wartezeit. Allerdings ist das Geschäft bei Banken mehr auf Geld als auf Gold gerichtet, weswegen man bei Händlern meist bessere Angebote bekommt. Auch hier kann man neben Hersteller, Gewicht und Reinheitsgrad schon manchmal eine Seriennummer entdecken.

50g-Goldbarren sind in Deutschland eher weniger gefragt. Sie enthalten einen Goldanteil von 1,608 Unzen und ist im Durchschnitt für 1.700 € zu haben. Auch hier gibt es nicht immer eine Seriennummer, der Barren ist nur geprägt. Als Anlage eignet sich der 50g-Barren nur dann, wenn man eine große Menge abnimmt.

100g-Goldbarren sind die beliebtesten "Anlagebarren" in Deutschland. Sie sind ca. 5x3x0,4cm (LxBxH) groß, also kleiner, als viele Leute denken. 100g-Barren verfügen immer über eine Seriennummer, um Fälschungen zu vermeiden. Auch diese Barren werden meist noch geprägt.

500g-Goldbarren werden nur noch gegossen. Damit glänzen sie weniger als die Barren, die kleiner und leichter sind, und können leicht unregelmäßig sein. Auch ist es hier üblich, dass die Angaben nicht mehr eingeprägt, sondern mit einem Stempel eingedrückt sind. Diese Goldbarren wird man nirgendwo direkt bekommen, sondern nur auf Bestellung. Die Preise liegen im Durchschnitt bei 15.000 € - 16.000 €. Als Geldanlage ist diese Größe schon ganz gut, wenn man in physisch vorhandenes Gold investiert. Ein solcher Barren ist meist 6,5x3,5x1,4 cm (LxBxH) in den Maßen.

Zu guter Letzt sind auch 100g-Goldbarren gegossen und nicht geprägt, sondern gestempelt. Ein Barren mit einem Kilo hat die Grundmaße von einem 5-€-Schein und 1,8 cm hoch. Ein Goldbarren dieser Größe liegt im Durchschnitt bei einem Preis von 32.000 €. Man wird diesen Barren definitiv nur auf Bestellung bekommen. Der Erwerb ist mit hohen Kosten verbunden. Untereinander handeln Banken auch mit größeren Barren. Standardgröße ist da 400 Unzen, umgerechnet etwa 12,5 kg reines Gold. Solche Barren sieht man oft in Filmen, in denen Golddiebstähle gezeigt werden (aber da ist davon auszugehen, dass die Barren nicht echt sind).
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