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Anlage in Silberbarren





Die Produzenten von Barren mit den Namen Umicore, Heraeus und der Vorgänger von Umicore Namens Degusse sind in Deutschland auf dem Markt für Kleinanleger führend. Für die Form der Barren gibt es keinen Standard, diese sind ganz unterschiedlich. Eine Quaderform ist allerdings in der Regel in den Grundzügen enthalten.

Ein kleiner Barren bis zu einem Gewicht von 100 Gramm wird häufig nur in geprägter Form verkauft und die großen Barren werden durch die Kosten fast nur als gegossene Barren angeboten. Bei der Verminderung des Volumens während des Erstattens entsteht mittig eine Vertiefung, die bei dem gegossenen Barren ein spezifisches Merkmal darstellt. In der Freiheit 999/1000 werden alle Barren aus Silber produziert. Die Produzenten von Barren sind nur in der eigenen Region aktiv, sonst kann es im Ausland bei einem Verkauf zu Problemen mit der Akzeptanz kommen. Bekannte Hersteller von Barren aus den USA sind zum Beispiel in Deutschland nicht als Anbieter für Barren aktiv. Nachdem ein Barren aus Silber einfach gelagert werden kann und einen niedrigen Aufschlag auf die Ausgabe hat, bietet er sich als Investition an.

Im Gegensatz zu Münzen gleicht sich der höhere Preis durch die volle Mehrwertsteuer an. Genau wie bei den Barren aus Gold werden größere Barren aus Silber ebenfalls gegossen und nicht gestanzt. Ögussa aus Österreich, Heraeus aus Deutschland, Umicore aus Belgien und Pamp aus der Schweiz sind die bekanntesten Hersteller. Meist werden die Barren in den Gewichten von zehn Gramm bis zu fünf Kilogramm verkauft und bei den Abmessungen handeln die Hersteller selbstständig, wodurch die Abmessungen zum Teil sehr verschieden sind. Für Silbermünzen gilt ein niedrigerer Steuersatz in Höhe von sieben Prozent, ein Barren aus Silber wird mit 19 Prozent in Deutschland besteuert. Alle Silberbarren sind in den unterschiedlichsten Formen und Gewichten erhältlich, nachdem die Scheideanstalten mit einer Schmelze für das Silber arbeiten. Aus der Schmelze gelangt das flüssige Silber in eine Form und erstarrt dort. Verschiedene Schritte zwischendurch wie bei den Silbermünzen bleiben aus. Zu diesen Schritten gehört das Erstellen von Stempeln zum Prägen, die Rohlinge für die Münzen müssen geformt werden und anschließend erfolgt die Prägung. Die Quaderform der Baren und die platzsparende Lagerung werden vor allem von der Industrie und von einem Großanleger sehr geschätzt.

In Deutschland kosten ein Kilogramm Silberbarren über sieben Prozent mehr als die Münzen im gleichen Gewicht. Auch durch die günstigeren Kosten zur Herstellung können die schwereren Barren mit fünf und fünfzehn Kilogramm den steuerlichen Aufpreis nicht gutmachen. Somit kostet ein Barren mit einem Gewicht von fünf Kilogramm immer noch circa fünf Prozent mehr als die gleiche Menge in Münzen. Generell haben die Barren eine sehr lange Tradition, doch für Kleinanleger zur Aufbewahrung eines Werts oder zur Anlage von Edelmetall sind diese erst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wichtig. Die Edelmetalle waren bis zum 20. Jahrhundert einfach zu kostenintensiv, wodurch kein Kleinanleger eine größere Stückzahl kaufen konnte. In dem Jahr 1871 waren 180 Goldmark für ein Kilogramm feinstes Silber fällig, was von einem Zugführer ein Fünftel seines Bruttogehalts pro Jahr bedeutete. Auch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts veränderten sich die Werte nur minimal.
Zur Absicherung oder zur Anlage des Vermögens war ein Kauf von Barren aus Silber auch nicht nötig, denn die Kursmünzen waren um einiges liquider als die Barren und sie enthielten Silber. Diese Kursmünzen konnten ohne Abschlag bei den Banken einbezahlt werden und es gab keinen Unterschied zwischen dem Preis zum Verkauf und Ankauf.

Der Gehalt an Silber kam erst nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr in den Kursmünzen vor und an dieser Stelle wurden dann auch die Barren für viele interessant, nachdem die Einkommen höher wurden. Zwischen den 50er und 90er Jahren im 19. Jahrhundert stieg in Westdeutschland das Nominaleinkommen um einen Faktor von 1,4. Nachdem die Notierungen für Silber nur um 5,3 zulegten, wurde es somit relativ gesehen, auch größere Mengen an Silber günstig zu erwerben.

Nachdem der Zweite Weltkrieg vorüber war, gab es bis 1986 kaum andere Möglichkeiten als den Erwerb von Barren, falls sich jemand den Kauf von Silber überlegte. Die Kursmünzen mit einem Silbergehalt wurden durch Scheidemünzen mit Edelmetallgehalt ausgetauscht. In einer kleinen Auflage erschienen erst in den 1980er Jahren die ersten Anlagemünzen und 1986 erschien der US Silver Eagle in begrenzter Stückzahl. Barren waren allerdings wesentlich attraktiver für einen Anleger, nachdem die Münzen einen höheren Aufwand zur Herstellung hatten und somit mehr kosteten. Erst ab dem Jahr 2007 änderte sich dies in Deutschland und der Erwerb von Barren lohnte sich dann nur noch für Anleger, nachdem diese zum Abzug der Vorsteuer berechtigt sind. Vor mehr als 4000 Jahren wurden bereits die ersten Barren als Mittel zur Zahlung hergestellt. Die Silberbarren wurden durch die Münzen als Mittel zur Zahlung verdrängt, nachdem diese ein Standard-Gewicht besitzen und durch die Prägung nicht so einfach gefälscht werden können. Dennoch gelten diese auch heute noch als kostengünstige und simple Möglichkeit, um mit Metallen in größerer Menge zu handeln, diese zu transportieren und als Mittel zur Aufbewahrung eines Wertes zu nutzen. In der Zwischenzeit sind durch den Umsatzsteuersatz auf 19 Prozent und bei den Münzen aus Silber 7 Prozent selbst die Ein-Unzen-Münzen für jedes Kilogramm günstiger als ein Barren, obwohl ein Barren leichter herzustellen ist. Obwohl das Volumen mit dem Handel von Silber nicht mehr im physischen Handel, sondern an den Warenterminbörsen abgewickelt wird, kann auf die Barren aus Silber an den Börsen nicht verzichtet werden. Für die Barren die an der Börse gehandelt werden haben die Börsen eigene Spezifikationen, welche von zuvor akkreditierten Herstellern stammen müssen.
Mind. 900 und höchstens 1100 Unzen darf ein Barren aus Silber an der Terminbörse schwer sein, dabei muss die Freiheit mind. 999/1000 sein und London Bullion Market ist eine Handelsplattform, wo ein Barren mind. 750 und max. 1100 Unzen schwer sein darf. Die Feinheit beträgt auch hier mind. 999/1000 und es ist somit ein falsches Gerücht, dass ein Standard-Barren genau 1000 Unzen Silber wiegen muss. Nur noch in ganz seltenen Fällen wird die physische Lieferung in der Realität angewendet. Bereits vor dem Laufzeitende oder auch abhängig von der Regel der Börse werden viele Termingeschäfte durch Zahlungen mit Geld zum Ende der Laufzeit ausgeglichen.

An der amerikanischen COMEX wurden im Dezember des Jahres 2010 knapp 200000 Tonnen an Silber gehandelt, doch im Jahr stehen auf der gesamten Welt nur 20000 Tonnen physisch zur Lieferung bereit. Doch in Wirklichkeit werden im Monat nur ein paar hundert Tonnen an Silber geliefert.
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