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Finanzen für Studenten

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Lebenshaltungskosten von Studenten: Daran muss gedacht werden





Mit der Aufnahme eines Studiums beziehen junge Menschen häufig auch ihre erste eigene Wohnung oder eine WG. Was zunächst einmal nach einer neuen Art von Freiheit klingt, das bringt auch viele neue Aufgaben mit sich, vor allem hinsichtlich der Finanzierung. Denn mit der ersten eigenen Wohnung fallen nicht nur Mietkosten an, sondern auch Kosten für Lebensmittel, für Fahrten zur Uni, für Lernmaterialien, für das Telefon und und und. Rechnet man alles zusammen, so kommt schnell ein Grundbedarf von circa 750 Euro pro Monat zusammen – weg ordentlich über die Runden kommen möchte oder Geld zur Seite legen möchte, für etwa den Fall, dass der Computer kaputt geht, der sollte mit bis zu 900 Euro monatlich rechnen. Ehe man den großen Schritt in die neue Freiheit also wagt, sollte man genau durchrechnen, welche Kosten auf einen zukommen – und wie diese bewältigt werden können und sollen. Im Folgenden findet man eine Übersicht darüber, wie sich die Lebenshaltungskosten von Studenten zusammensetzen – und darüber, wo gegebenenfalls gespart werden kann.

Die Miete

Wer zum Studieren von zu Hause ausziehen möchte oder sogar muss, der muss in aller Regel Miete zahlen. Die durchschnittlichen Kosten für die Warmmiete von Studenten liegen dabei im bundesweiten Durchschnitt bei circa 280 Euro. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen Wohnungen in Groß- und Kleinstädten oder sogar ländlichen Gebieten. Um Geld zu sparen, wohnen die meisten Studenten in einer WG oder im Studentenwohnheim, doch auch hierbei müssen monatlich locker 250 für die Warmmiete aufgebracht werden. Wer nahe seines zu Hauses studiert, sollte also zweimal überlegen, ob er das Elternhaus verlässt oder nicht. Tipp: Ist im Semesterbeitrag die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel enthalten, so kann es durchaus lohnenswert zu sein, nur einige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt eine WG zu gründen und dann mit Bus und Bahn zur Uni oder den angesagtesten Locations zu fahren. Gerade in Großstädten fährt der ÖPNV nahezu rund um die Uhr.

Lebensmittel

Nur von Luft und Liebe kann sich auch kein Student ernähren, also müssen Lebensmittel und Getränke eingekauft werden. Pro Tag fallen dafür circa 5 Euro an, so dass man monatlich etwa 150 Euro dafür einrechnen sollte – egal, ob man in der Mensa isst oder selbst kocht. Tipp: Wer Samstagsabends kurz vor Ladenschluss einkaufen geht, kann vor allem beim Kauf von Obst und Gemüse ordentlich sparen. Die Frischware wird dann besonders günstig angeboten, weil das Wochenende vor der Tür steht und der Laden erst Montags wieder öffnet.

Fahrtkosten

In den Semesterbeiträgen der meisten Hochschulen ist eine „kostenlose“ Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb eines bestimmten Radius enthalten. Wer Bus und Bahn darüber hinaus nutzt oder zusätzlich mit dem eigenen Auto unterwegs ist, der sollte monatliche Fahrtkosten in einer Höhe zwischen 70 und 80 Euro in seiner Kalkulation bedenken. Tipp: Die meisten notwendigen Wege lassen sich mit dem Semesterticket hervorragend bestreiten, das alte Fahrrad, das von zu Hause mitgebracht wird, ermöglicht es des weiteren, viele Wege schnell zu bewältigen und dabei gleichzeitig noch etwas für die Gesundheit zu tun. Wer regelmäßig längere Strecken auf sich nehmen möchte, um etwa Familie und Freunde zu Hause zu besuchen, der sollte auf touristischen Vergleichsportalen nach günstigen Resttickets für die Deutsche Bahn Ausschau halten. Eine Woche vor Starttermin lassen sich hierbei meist besonders günstige Tickets ergattern.

Versicherungen

In Deutschland besteht eine Sozialversicherungspflicht, das heißt, dass Beiträge in die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung gezahlt werden müssen. Für Studenten bieten die Krankenkassen dazu meist Extra-Tarife an, für die monatlich circa 50 Euro gezahlt werden müssen. Tipp: Wer unter 25 Jahren alt ist, der kann in der Familienversicherung versichert bleiben. Die Eltern bezahlen dann einen geringen, zusätzlichen Betrag, man selbst muss nicht für die Versicherung aufkommen. Generell sind in den Krankenkassenbeiträgen Arztkosten und auch bestimmte Medikamente enthalten.

Telefon, Internet und Co.

Auch wenn an den meisten Unis bereits kostenloses WLAN zur Verfügung gestellt wird, so muss man in der Regel auch zu Hause das Internet nutzen können, um lernen zu können. Das Telefon sichert die Verbindung zur Außenwelt. Zu den Betriebskosten können dann noch zusätzlich Rundfunkgebühren anfallen, so dass man insgesamt circa 30 bis 40 Euro monatlich dafür einrechnen sollte. Tipp: Wer als ordentlicher Student eingeschrieben ist und BAföG bezieht, kann sich von den GEZ-Gebühren befreien lassen, der Antrag muss jedes Jahr aufs Neue gestellt werden. Bei den Tarifen für Internet und Telefon sollte man auf günstige Kombi-Flat-Tarife zurückgreifen, manche Mobilfunkanbieter bieten zum Beispiel auch die Möglichkeit, gegen einen geringen Aufpreis das Handy oder Smartphone mit einer Festnetznummer zu versehen, so kann ein Telefonanschluss gespart werden. Bei Gesprächen in die Heimat gilt: Anrufen lassen. Gerade die Eltern übernehmen die Telefonkosten gerne, um den Kontakt zu ihren Kindern zu halten.

Lernmaterialien

Wer ordentlich studieren will, der muss natürlich auch Bücher, Blöcke und Stifte anschaffen. Dafür fallen monatlich knapp über 30 Euro an. Tipp: Kugelschreiber werden häufig als Werbegeschenke vergeben, so dass sie nicht oft angeschafft werden müssen. Alle relevanten Bücher können in der Bibliothek eingesehen oder ausgeliehen werden, längst nicht alle müssen angeschafft werden, manchmal reicht es aus, sich einige Seiten zu kopieren. Erst, wenn die Kopierkosten die Anschaffungskosten übersteigen würden, oder die Bücher länger als ein Semester, in Prüfungen oder über das Studium hinaus benötigt werden, lohnt sich eine Neuanschaffung.

Kleidung, Genussmittel und Co.

Ein klein wenig Luxus hat jeder verdient – und Kleidung zählt dabei nicht einmal zum Luxus, so lange sie in einem bestimmten Rahmen gekauft wird. Zu mündlichen Prüfungen sollte man etwa immer angemessen gekleidet erscheinen und auch sonst muss die Garderobe von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden, so dass für Kleidung circa 50 Euro monatlich berechnet werden sollten. Genussmittel, wie etwa Tabak, oder auch die Kosten für einen Disco- oder Kinobesuch, wollen natürlich auch finanziert werden – sofern noch Geld übrig bleibt. Tipps: Zigaretten selbst drehen statt Schachteln zu kaufen, Studentenpartys und Kinotage mit günstigen Eintritten und Special-Angeboten nutzen, oder einfach eine Party in der WG veranstalten, bei denen die Gäste Getränke und Fingerfood mitbringen sollen. Aber Achtung bei der Lautstärke, damit es keinen Ärger mit anderen Bewohnern des Hause oder dem Vermieter gibt!
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